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Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Pumpen und Kompressoren

Im Jahr 2014 gründete das Produktions- und Engineering-Unternehmen ENCE GmbH eine neue organisatorische Einheit für Serviceleistungen rund um Pumpen und Kompressoren. In diese Abteilung wurden Mitarbeiter mit Erfahrung in der Instandhaltung von Pumpen und Kompressoren in großen Industriebetrieben eingestellt.

Serviceabteilung der ENCE GmbH für Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Pumpen und Kompressoren

Servicetechniker verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Wartung von Pumpen- und Kompressionsanlagen und haben zudem zusätzliche Schulungen in den technischen Servicezentren unserer Partner, Herstellern von Pumpenanlagen wie OILGEAR (Kolbenpumpen), Sundyne International (Hochgeschwindigkeits-Kreiselpumpen) und mehreren japanischern Herstellern von Kreisel- und Kolbenpumpen, absolviert.

Die Fachleute der ENCE GmbH sind bereit, bei der Installation und Inbetriebnahme verschiedener Kompressions- und Pumpenanlagen zu helfen. Dies umfasst die Installation kompletter Anlagen mit Kupplungen unterschiedlicher Bauart, Elektro- oder Dieselantrieben, doppelten Gleitringdichtungen, einschließlich in Tandem-Anordnung, Schmier- und Kühlsystem, Instrumentierung und Bedienfeld.

Die ENCE GmbH legt großen Wert auf den Garantie- und Nachgarantieservice für die gelieferten Geräte. Kompressions- und Pumpanlagen erfordern eine regelmäßige Wartung, Überwachung des Verschleißgrades von Verschleißteilen und bei Bedarf einen rechtzeitigen Austausch von Ersatzteilen. Die ENCE GmbH ist bereit, langfristige Verträge für die kontinuierliche Wartung der vereinbarten Pumpen- und Kompressorausrüstung abzuschließen.

ENCE GmbH stellt qualifizierte Experten zur Verfügung und ist bereit, Servicearbeiten an verschiedenen Arten von Pumpenaggregaten durchzuführen. Die Installationsüberwachung ist eine Schlüsselarbeit vor dem Betrieb jeglicher Art von Pumpenausrüstung. Es erfordert spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse über die Pumpausrüstung. Die Montageüberwachung sowie die Inbetriebnahme müssen durch ausgebildetes und zertifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Bei der Montage von Kompressor- und Pumpenaggregaten sollten einige allgemeine Regeln beachtet werden:

Während dieser Arbeit wird Folgendes überprüft:

  • Vollständigkeit der gelieferten Ausrüstung
  • Integrität der Ausrüstung, Abwesenheit von Transportschäden
  • Überwachung der Übereinstimmung des technologischen Ablaufs der Produktion und Sicherstellung der ordnungsgemäßen Qualität gemäß den Spezifikationen und Empfehlungen der Gerätehersteller
  • Montageüberwachung: Anschlagen beim Anheben, Prüfung des gelegten Fundaments und des Grundrahmens, Zentrierung der Pumpen- und Motorwellenachsen (bei Vorhandensein eines Schwungrades — Gurtspannung)
  • Überprüfung der Spannkraft aller Schrauben und Gewindebolzen gemäß den in den Datenblättern des Herstellers angegebenen Werten, um Schäden am Gerät während des Betriebs zu vermeiden
  • Überprüfung von Verrohrungen sowie der korrekten Montage aller Absperrvorrichtungen und anderer Pumpenkomponenten
  • Überwachung der Stromversorgung und Erdung
  • Praktische und theoretische Ausbildung des Personals

Dabei haben verschiedene Pumpentypen und Kompressoren ihre Konstruktionsmerkmale und unterscheiden sich entsprechend in den Arbeiten, die bei der Montage, Inbetriebnahme und Wartung durchgeführt werden müssen.

Hier sind einige Beispiele:

Axialkolbenpumpen

Anwendungsbereiche der Hochdruck-Axialkolbenpumpen:

  • Druckguss- und Spritzgussmaschinen
  • Hochdruckprüfstände
  • Bau- und Marineprojekte
  • Verstärkersysteme
  • Strangpressen
  • Gesenkschmiedepressen
  • Hochdruck-Zwangsschmiersysteme für Turbinen mit langen Schaufeln
  • Metallbearbeitungsmaschinen

Besonderheiten der Montage und Inbetriebnahme von Axialkolbenpumpen:

  • Ein Pumpenaggregat muss bei der Betriebsvorbereitung mit einer Not-Aus-Funktion ausgestattet sein.
  • Strömungsbereich der Pumpe und Rohrleitungssystem müssen bei Inbetriebnahme und Betrieb ständig mit Flüssigkeit gefüllt sein und dürfen keine Luft enthalten. Der Flüssigkeitsmangel führt zu einer schnellen Zerstörung des Arbeitsmechanismus.
  • Die Förderleitung der Axialkolbenpumpe muss über einen speziellen Stutzen zum Auspressen von Luft aus dem System verfügen, die Entlüftung muss bei jedem neuen Anlauf der Pumpe erfolgen.
  • Es ist wichtig, dass die Arbeitsmedien einen durch die technischen Bedingungen vorgeschriebenen Reinheitsgrad gemäß ISO 4406 aufweisen. Die Installation von Pumpen sollte unter Bedingungen erfolgen, die den Strömungsbereich der Pumpen vor Verunreinigungen schützen.
  • Das Enfernen von Konservierungsfett vor der Inbetriebnahme muss ohne Verwendung von Fasergeweben oder Wolle erfolgen. Waschflüssigkeiten dürfen nicht in die Arbeitsmedien gelangen und sich mit diesen vermischen.
  • Bei der Verbindung der Pumpeneinheit mit den Rohrleitungen und beim Befestigen am Grundrahmen bzw. Boden müssen elastische Elemente verwendet werden, die für einen minimalen Geräuschpegel der Pumpe sorgen.
  • Im Ansaugstutzen einer Axialkolbenpumpe muss gemäß den modellspezifischen Betriebsdaten ein minimaler Betriebsdruck des Mediums vorhanden sein.
  • Die Axialkolbenpumpe muss bei niedriger Drehzahl des Motors oder des Antriebs anfegahren werden, bis das gesamte Pumpensystem vollständig gefüllt ist.
  • Es ist notwendig, die korrekte Drehrichtung der Motor- und der Pumpenwelle während der Installation und Inbetriebnahme sicherzustellen.
Plungerpumpe (Tauchkolbenpumpe)

Anwendungsbereiche:

  • Hydraulikausrüstung
  • Chemische und Gasaufbereitungsprozesse
  • Prüfgeräte
  • Übertragung von Flüssigkeiten
  • Ausrüstung für Energietechnik
  • Metallurgische Produktion
  • Wasserhochdruckreinigung
  • Verdichtungssysteme für Pumpen und Kompressoren
  • andere

Besonderheiten der Installation und Inbetriebnahme von Plungerpumpen (Tauchkolbenpumpen):

Ein Pumpenaggregat sollte starr auf einer horizontalen Fläche befestigt werden, um eine normale Ölzirkulation im Kurbelgehäuse zu gewährleisten. Die Neigung führt zu erhöhtem Verschleiß.

Der Anschluss von Rohrleitungen an den Saug- und Druckstutzen einer Plungerpumpe muss mit elastischen Elementen erfolgen.

Bei einer direkten Verbindung von Pumpe und Motor ist die Ausrichtung von Pumpen- und Antriebswelle zu beachten. Bei der Übertragung des Drehmoments über einen Riemenantrieb muss die Riemenscheibe ausgerichtet und die Riemenspannung gemäß den Anweisungen angepasst werden.

Das Pumpenaggregat muss mit einem Not-Aus-Schalter und einer Sperre im Notbetrieb ausgestattet sein.

Die Welle muss vor dem Start manuell gedreht werden, um den Freilauf zu kontrollieren.

Der Erstanlauf der Pumpe sollte ohne Last durchgeführt werden, vorzugsweise bei niedrigen Drehzahlen, um die Drehrichtung zu überwachen.

Vor einem erneuten Start des Pumpenaggregats muss sichergestellt werden, dass es vollständig gestoppt ist.

Beim Starten ist es notwendig, den mechanischen Lauf auf Geräusche oder Vibrationen in den Lagern und Lagerträgern zu überprüfen. Sollten Abweichungen auftreten, muss das Gerät sofort angehalten und die Ursache der Abweichung ermittelt werden.

Ursachen von Abweichungen können sowohl magnetische als auch elektrische oder auch mechanische Störungen sein, einschließlich:

  • Unwucht in der Pumpe und im Antrieb
  • Betrieb des Geräts in Systemresonanz
  • Fehler bei der Montage von Geräteteilen

Bei einwandfreiem mechanischen Starten des Pumpenaggregats ist es notwendig, den Leerlauf mit allen Überwachungs- und Kühlsystemen (sofern vorhanden) zu testen.

Wenn das Pumpenaggregat die maximale Belastung erreicht, ist es notwendig (wenn möglich), die mechanischen Parameter des stabilen Betriebs des Pumpenaggregats zu überwachen, einschließlich:

  • Leichtgängigkeit
  • Spannungswerte
  • Stromstärke
  • Leistungsaufnahme
  • Lagertemperatur
  • Motorwicklungstemperatur u.a.
Kreiselpumpen

Werden in allen Bereichen der Industrie und für persönliche Bedürfnisse eingesetzt. Gepumpt können Wasser, neutrale und aggressive Flüssigkeiten, viskose Medien, Suspensionen mit hohem Feststoffgehalt, flüssige Medien mit besonders hohen und niedrigen Temperaturen, einschließlich verflüssigter Gase.

Besonderheiten der Installation und Inbetriebnahme von Kreiselpumpen:

Vor der Montage einer Kreiselpumpe ist Folgendes zu prüfen:

  • Korrektes Einlegen eines Fundaments
  • Abwesenheit von Beschädigungen an den Rohrleitungen des Pumpenaggregats, z.B., Sperrdrucksystem, Kühl- und Spülsystemen usw
  • Integrität der MSR-Geräte
  • Integrität des Pumpenantriebs und der Gehäuseteile
  • Dichtungen

Das Pumpenaggregat muss auf einer horizontalen Fläche fest fixiert sein. Bei schweren Aggregaten muss eine Vorberechnung von Fundament und Fundamentschrauben durchgeführt werden.

Bei einer direkten Verbindung von Pumpe und Motor ist die Ausrichtung von Pumpen- und Antriebswelle zu beachten. Bei der Übertragung des Drehmoments über einen Riemenantrieb muss die Riemenscheibe ausgerichtet und die Riemenspannung gemäß den Anweisungen angepasst werden.

Die Zulauf- und Druckleitung muss sicher an der Pumpe befestigt sein.

Auf-Zu-Armaturen des Pumpenaggregats müssen separat auf Betriebssicherheit überprüft und in der Position, die in der Betriebsanleitung angegeben ist, eingebaut werden.

Vor dem Starten der Pumpe muss sichergestellt werden, dass alle Hilfsflüssigkeiten (Sperr-, Kühl-, und Spülflüssigkeit) gefüllt sind und frei durch die Leitungen fließen.

Beim Starten des Geräts muss der Strömungsbereich der Pumpe mit Betriebsflüssigkeit gefüllt sein und alle Ventile in der Saugleitung müssen geöffnet und der Druck geschlossen sein.

Wenn die Pumpe nach dem Start stabil arbeitet und die Messgeräte den erforderlichen Druck erfassen, sind Regelarmaturen in der Druckleitung allmählich zu öffnen. Bei Abweichungen im Betrieb des Pumpenaggregats muss dieses sofort gestoppt werden, um die Fehlerursachen zu ermitteln.

Überwachung des Betriebs einer Kreiselpumpe

Es wird empfohlen, die Leistung und den Zustand der Pumpe regelmäßig zu überwachen, um einen stabilen Betrieb des Pumpenaggregats zu gewährleisten:

  • Betriebstemperatur an Kontrollstellen (Lager, Dichtungssatz) von Pumpe und Motor bei gleicher Belastung (wöchentlich)
  • Überwachung der Dicht-, Kühl- und Sperrflüssigkeit (täglich)
  • Qualität des Betriebsmediums (dauerhaft)
  • Leckagekontrolle
  • Geräuschpegelkontrolle im Normalbetrieb
  • Überwachung der Befestigung
  • Working temperature at control points (bearings, seal assembly) of the pump and motor at the same power load (weekly)
  • Packing, cooling and sealing liquid control (daily)
  • Operating fluid quality (constantly)
  • Leaks control
  • Noise control at normal operation
  • Mounting control

Alle Befestigungselemente müssen bei abgeschaltetem Motor, gekühlter Anlage ohne Restdruck im System überprüft werden.

Durch die ständige Überwachung der Betriebsparameter der Pumpe und der Prozessleitung (z. B. Änderung der Betriebstemperatur, des Drucks, der chemischen Zusammensetzung und der

Verunreinigungen im Betriebsmedium) ist es möglich, einen erhöhten Verschleiß frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensdauer der Pumpe zu ergreifen.

Die Pumpenreparatur darf nur von autorisiertem und qualifiziertem Personal durchgeführt werden.

Die Fachleute der Serviceabteilung für Pumpen- und Kompressorausrüstung sind für eine Zusammenarbeit immer offen und besprechen alle aufkommenden Fragen.

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